
Die Netzwerke des Proviantmeisters: Elite und Verwaltung im Umfeld von Johann Conrad Knöpfel auf Rheinfels
Wenn ein historischer Beamter wie der Proviantmeister und Stiftskeller Johann Conrad Knöpfel seine Kinder taufen ließ, waren die gewählten Taufpaten (Gevattern) keineswegs zufällige Nachbarn. Die Paten spiegelten vielmehr den sozialen Aufstieg, den amtlichen Status und das politisch-militärische Netzwerk der Familie wider.
Aus den Aufzeichnungen der Kirchenbücher geht ein eindrucksvolles Netzwerk hervor, das aus hohen Hofbeamten aus Kassel, militärischen Befehlshabern der Reichsfestung Rheinfels und angesehenen Geistlichen bestand.

1.
Heirat von Conrad Knöpfel und Regina Magdalena Dirx am 29. April 1695 (KB 149/1, S. 255);
2.
Taufe von Dietrich Conrad Knöpffel am 9. Februar 1696 (KB 149/1, S. 105);
3.
Taufe von Maria Sophia Christiana Knöpfel am 9. November 1697 (KB 149/1, S. 116);
4.
Taufe von Anna Margaretha Elisabeth Knöpffel am 24. September 1699 (KB 149/1, S. 125);
5.
Taufe der am 18. April 1701 geborenen Anna Getrud Henriette Knöpfel (KB 149/1, S. 130);
6.
Taufe von Johann Christian Ludwig Knöpffel am 21. Juni 1703 (KB 149/1, S. 137);
7.
Taufe von Johann Henrich Werner Knöpffel am 23. Dezember 1704 (KB 149/1, S. 142);
• 23. Dezember (10. Br. / Decembris): In der Kirche getauft: Johann Henrich, Sohn des Herrn Johann Conrad Knöpffel, Proviantmeister und Stiftskeller.
• Paten (Gevattern):
1. Herr Johann Henrich Gottschalck, Zahlmeister und Hauptmann.
2. Herr Werner Knöpfel, Pfarrer in Liebenau.
3. Frau Johanna, Ehefrau des Kommissars Reichardt Rosewater.
Werner Knöpfel wurde um 1668 in Wolfershausen als Sohn des Melsunger Metropoliten (Superintendenten) Konrad Knöpfel und dessen erster Ehefrau geboren. Ab 1686 studierte er Theologie an der Universität Marburg und war später als Pfarrer in Liebenau tätig.
Er stammt aus einer Familie mit mehreren Geschwistern:
• Hartmann Knöpfel: Geboren 1660 in Wolfershausen, 1679 an der Universität Marburg immatrikuliert und ab 1692 Pfarrer in Dörnhagen.
• Johann Konrad Knöpfel: Geboren 1662 in Wolfershausen, 1680 in Marburg immatrikuliert und als Proviantkommissar in der hessischen Festung Rheinfels bei St. Goar tätig.
• Ottilie Knöpfel: Geboren 1664 in Wolfershausen und am 3. Mai 1682 in Melsungen mit Andreas Itter, Vogt in Merxhausen, verheiratet.
• Susanne Christine Knöpfel: Geboren 1672, nacheinander mit dem Pfarrer Andreas Kornemann und dem Pfarrer Hermann Geißell verheiratet.
• Katharina Elisabeth Knöpfel: Geboren 1673 und am 4. März 1700 in Melsungen mit dem Theologiestudenten Johann Heinrich Möller verheiratet.
• Anna Dorothea Knöpfel: Geboren 1674 in Wolfershausen.
8.
Taufe der am 16. Mai 1709 geborenen Anna Christina Dorothea Knöpfel (KB 149/1, S. 158);
9.
Taufe der am 28. Februar 1711 geborenen Maria Elisabeth Knöpffel (KB 149/1, S. 162);
10.
Taufe von Johann Ludwig Knöpffel am 29. Dezember 1712 (KB 149/1, S. 168);
11.
Taufe des am 22. November 1714 geborenen Johann Wollrath Knöpfel (KB 149/1, S. 177).
1. Die diplomatische und administrative Elite (Kassel & Melsungen)
Christian Thalmann – Geheimbder Secretarius zu Cassel
Als Geheimer Sekretär stand Thalmann in direkter Nähe des Landgrafen von Hessen-Kassel. In einer Zeit, in der der Geheime Rat das zentrale Beratungs- und Regierungsorgan des Fürstentums bildete, bearbeitete er die vertraulichste diplomatische Korrespondenz und Staatsgeschäfte.Johann Balthasar Claute (vertreten durch seine Ehefrau Anna) – Geheimbder Secretarius zu Cassel
Ebenso wie Thalmann bekleidete Claute diese hohe administrative Vertrauensposition am Hof zu Kassel. Dass gleich mehrere Geheime Sekretäre aus der Residenzstadt als Taufpaten auftraten, unterstreicht die engen Verbindungen zwischen der lokalen Proviantverwaltung und dem zentralen Hof.Wollrath Reinhard – Hessisch-Reservat Commissarius
Als Kommissar für die verwalterische Betreuung der hessischen Reservate vertrat Reinhard die finanziellen und landesherrlichen Rechte des Landgrafen. Er beaufsichtigte die Einnahmen, Pachten und Vorräte in der Region.Konrad Knöpfel – Metropolitan zu Melsungen
Als Vater des Proviantmeisters und Superintendent (Metropolitan) über die Kirchen und Schulen des Bezirks Melsungen bildete er die kirchlich-administrative Verankerung der Familie im Fürstentum.
Joh. Martin – ObristLieutenant
Als Oberstlieutenant war Johann Martin der zweite Mann in der militärischen Hierarchie der Festung Rheinfels. Er führte das tägliche operative Kommando über die Garnison und die Verteidigungswerke dieser Schlüsselposition am Rhein.Johann Henrich Gottschalck – ZahlMeister und Capitain
Gottschalck verband den Rang eines Hauptmanns (Capitain) mit der Funktion des Zahlmeisters der Garnison. Er war für die Soldzahlungen und die militärische Buchhaltung verantwortlich, was direkte berufliche Berührungspunkte mit der Proviantverwaltung von Knöpfel ergab.Balthasar Schwalb (vertreten durch seine Ehefrau Margaretha) – Schreiber und Auditeur
Als Auditeur fungierte Schwalb als Militärrichter und Rechtsberater der Festung. Er leitete Kriegsgerichte, untersuchte Disziplinarfälle und war für die juristische Schriftführung (Schreiber) zuständig.Joh. Hartmann Cuhn – Lieutenant
Einer der Garnisonsoffiziere, der die militärische Präsenz und Kameradschaft innerhalb der Festung widerspiegelt.
Dietterich Diepes (Diep) – Rathgänger / Rathsverwandter
Als Schwiegervater von Johann Conrad Knöpfel vertrat er die städtische Obrigkeit. Als Ratsverwandter nahm er am Ratskollegium und der kommunalen Rechtsprechung teil.Werner Knöpfel – Pfarrherr zu Liebenau
Bruder des Proviantmeisters, ausgebildet an der Universität Marburg, der als Pfarrer den intellektuellen und geistlichen Stand der Familie repräsentierte.Daniel Rüdiger – Pfarrherr und Praeceptor
Der örtliche Seelsorger, der zugleich als Praeceptor (Rektor/Lehrer) für den Lateinunterricht und die Bildung der lokalen Jugend verantwortlich war.
Die Bestandsaufnahme dieser Taufzeugen zeigt, dass die Familie des Proviantmeisters und des Stiftskellers im Zentrum der Macht der Region stand. Das Netzwerk verbindet die fürstliche Verwaltung in Kassel, die militärische und juristische Führung der Festung Rheinfels sowie die kirchlich-scholastische Elite Hessens.
Die Hochzeit in Weisel und das verlorene Register

Eine Kopie der Taufurkunde von Johann Daniel, (*) 14. Oktober 1704, Sankt Goar
Met dank aan mevrouw Nagel. Moderator Archion Forum

1704,
"Den 14 8br [Oktober] des Abends um 9 Uhr ist im Hauß ge-
taufft worden, Johann Daniel, Herrn Georg
Ludwig Dülckens, Söhnlein. Gevatter ist gewesen
Herr Luther Daniel Maul, Hospital-Meister.
Ist im Noth-Fall geschehen, dann das Kindlein
sehr schwach gewesen, wie die Amme sagte.
Sind des Tags vorher copuliret worden
zu Weissel.
Das Kind ist in der
Woch gestorben und
ohne Pomp be-
graben".
Die früheste bekannte Eheschließung von Georg Ludwig Dülcken wirft ein ungewöhnliches archivarisches Problem auf.
Ein Taufeintrag vom 14. Oktober 1704 besagt, dass Georg Ludwig und seine Frau „am Vortag“ in Weissel geheiratet hatten. Das Heiratsregister, in dem dieser Eintrag verzeichnet sein müsste, ist jedoch nicht mehr vollständig erhalten.
Ein amtliches und familiäres Netzwerk um 1704: Knöpfel, Maul, Schramm und Lehr in Sankt Goar und Weisel
Einleitung
Bei der Untersuchung der gesellschaftlichen Oberschicht des frühneuzeitlichen Rheinlands stößt man auf ein dichtes Geflecht aus amtlichen, kirchlichen und familiären Beziehungen. Rund um die Reichsfestung Rheinfels und die Stadt Sankt Goar bildeten die lokalen Funktionäre ein geschlossenes Netzwerk, in dem Blutverwandtschaft und professionelle Zusammenarbeit nahtlos ineinander übergingen. Anhand eines dramatischen Ereignisses im Oktober 1704 — der eiligen Hochzeit des jungen Georg Ludwig Dülcken und der darauffolgenden Nottaufe seines ersten Kindes — wird das einzigartige Zusammenspiel zwischen den Familien Knöpfel, Maul, Schramm und Lehr sichtbar.
1. Der familiäre Dreh- und Angelpunkt: Die Familie Lehr und Pfarrer Schramm in Weisel
Der Schlüssel zu den Entscheidungen der Familie Dülcken liegt in der Familie Lehr. Sowohl der Vater von Georg Ludwig Dülcken als auch der Pfarrer in Weisel, Johan Jacob Schramm, heirateten jeweils eine Tochter aus dieser Familie. Pfarrer Schramm war dadurch nicht irgendein Dorfgeistlicher, sondern der Onkel des jungen Georg Ludwig.
Als Georg Ludwig Dülcken im Herbst 1704 mit einer gesellschaftlich und medizinisch äußerst heiklen Situation konfrontiert war — einer drohenden Frühgeburt oder vorehelichen Schwangerschaft —, suchte er keine willkürliche Zuflucht. Er wandte sich an seinen Onkel Schramm in Weisel, der am 13. Oktober 1704 die Trauung vollzog. Der familiäre Schutz und die Diskretion innerhalb des Kreises Lehr-Schramm boten die nötige Deckung, um das erwartete Kind noch vor der Geburt zu legitimieren.
2. In Weisel geboren, in Sankt Goar versorgt: Die Eilversorgung über den Rhein
Die Geburt fand aller Wahrscheinlichkeit nach im geschützten Dorfmilieu von Weisel statt. Als das Neugeborene nach der Geburt jedoch äußerst schwach war („wie die Amme sagte“), bot das kleine Landdorf Weisel nicht die erforderliche medizinische Versorgung.
Daraufhin wurde eine rasche Aktion über den Rhein hinweg eingeleitet: Das schwer geschwächte Kind wurde (begleitet von der Amme oder dem Vater) in die Garnisonsstadt Sankt Goar gebracht, wo spezialisierte Betreuung vorhanden war. Am 14. Oktober um 9 Uhr abends wurde das Baby in aller Eile in einem Haus in Sankt Goar getauft.
Als einziger Taufpate bei dieser Nottaufe trat Luther Daniel Maul auf, der Hospitalmeister (Verwalter/Leiter des Hospitals in Sankt Goar).
3. Die administrative Achse in Sankt Goar: Maul und Knöpfel
In derselben Stadt und in derselben stiftischen Hierarchie wie Hospitalmeister Maul wirkte Johann Conrad Knöpfel, der Stiftskeller und Proviantmeister der Festung Rheinfels. Das Verhältnis zwischen Maul und Knöpfel war geschäftlich und institutionell äußerst intensiv:
Finanzen und Vorräte: Das Hospital in Sankt Goar — gewidmet der Tradition des heiligen Goar als Patron der Kranken- und Fremdenfürsorge — wurde für seinen Betrieb, seine Getreide-, Wein- und Geldmittel direkt aus den stiftischen Gütern und Vorräten finanziert, die vom Stiftskeller Knöpfel verwaltet wurden. Knöpfel und Maul arbeiteten als administrative „Zweier-Einheit“: Der eine verwaltete die materiellen Ressourcen des Stifts, der andere leitete die tatsächliche Aufnahme und Pflege.
Koordination in Notfällen: Dass Maul als Taufpate bei der Aufnahme des Kindes aus Weisel sofort einsprang, zeigt die nahtlose Zusammenarbeit zwischen der Geistlichkeit in Weisel (Onkel Schramm) und dem medizinisch-administrativen Apparat in Sankt Goar (Maul und Knöpfel).
Die Ereignisse vom Oktober 1704 zeigen, wie die vier Familien wie eine gut geölte Kette zusammenwirkten:
Lehr: Bildete das Blutsband, das das Vertrauensfundament zwischen dem jungen Dülcken und der lokalen Elite legte.
Schramm: Bot als verwandter Pfarrer in Weisel den rechtlichen und geistlichen Schutz, indem er am 13. Oktober die eilige Trauung vollzog.
Maul: Leistete als Hospitalmeister in Sankt Goar den nötigen medizinischen Beistand, Schutz und Statuswährend der Nottaufe am 14. Oktober.
Knöpfel: Sorgte als Stiftskeller für das administrative und finanzielle Fundament des stiftischen Netzwerks, in dem diese Fürsorgeeinrichtungen arbeiteten.
Obwohl der kleine Johann Daniel nach einer Woche starb und still begraben wurde, blieb die gewachsene Solidarität bestehen. Dass Johannes Daniel Dülcken (geboren 1706 und benannt nach dem 1704 verstorbenen Bruder) fast dreißig Jahre später — im Jahr 1732 — Susanne Maria Knöpfel (Tochter des Stiftskellers) heiratete, beweist, dass die Bande zwischen den Familien Lehr, Schramm, Maul und Knöpfel über Generationen hinweg eng blieben.
Was als Notfall begann, bei dem ein neugeborenes Kind für medizinische Hilfe über den Rhein gebracht wurde, bildete das Fundament für das dynastische Netzwerk, aus dem spätere europäische Meister des Harpsichordbaus hervorgingen.
English: An Official and Familial Network around 1704
An Official and Familial Network around 1704: Knöpfel, Maul, Schramm, and Lehr in Sankt Goar and Weisel
Introduction
When examining the social elite of the early modern Rhineland, one encounters a dense web of official, ecclesiastical, and familial connections. Around the imperial fortress of Rheinfels and the town of Sankt Goar, local officials formed a close-knit network where kinship and professional collaboration merged seamlessly. Through a dramatic event in October 1704 — the hasty marriage of young Georg Ludwig Dülcken and the subsequent emergency baptism of his first child — the unique interplay between the Knöpfel, Maul, Schramm, and Lehr families comes into clear focus.
1. The Familial Linchpin: The Lehr Family and Pastor Schramm in Weisel
The key to the decisions made by the Dülcken family lies with the Lehr family. Both Georg Ludwig Dülcken's father and the pastor in Weisel, Johan Jacob Schramm, married daughters from this family. Pastor Schramm was therefore not merely a local village clergyman, but young Georg Ludwig’s uncle.
When Georg Ludwig Dülcken faced a socially and medically sensitive situation in the autumn of 1704 — an impending premature birth or premarital pregnancy — he did not seek arbitrary shelter. He turned to his uncle Schramm in Weisel, who solemnized the marriage on October 13, 1704. The familial protection and discretion within the Lehr-Schramm circle provided the necessary cover to legitimize the expected child before birth.
2. Born in Weisel, Cared for in Sankt Goar: Emergency Care across the Rhine
The birth most likely took place in the protected village environment of Weisel. However, when the newborn proved extremely weak after birth ("wie die Amme sagte" / "as the wet nurse said"), the small rural village of Weisel lacked the required medical infrastructure.
This triggered swift action across the Rhine: the severely weakened child was brought (accompanied by the wet nurse or father) to the garrison town of Sankt Goar, where specialized care was available. On October 14 at 9 o'clock in the evening, the baby was hurriedly baptized in a home in Sankt Goar.
Serving as the sole godfather for this emergency baptism was Luther Daniel Maul, the Hospitalmeister(director/administrator of the hospital in Sankt Goar).
3. The Administrative Axis in Sankt Goar: Maul and Knöpfel
In the same town and within the same collegiate/ecclesiastical hierarchy as Hospitalmeister Maul operated Johann Conrad Knöpfel, the Stiftskeller and Proviantmeister of Rheinfels Fortress. The relationship between Maul and Knöpfel was administratively and institutionally very close:
Finances and Supplies: The hospital in Sankt Goar — dedicated to the tradition of Saint Goar as the patron of care for the sick and travelers — was directly funded for its operations, grain, wine, and financial resources by the collegiate estate and supplies managed by Stiftskeller Knöpfel. Knöpfel and Maul worked as an administrative team: one managed the material resources of the institution, while the other directed the actual reception and care.
Coordination in Emergencies: The fact that Maul stepped in immediately as godfather during the reception of the child from Weisel demonstrates the seamless cooperation between the clergy in Weisel (Uncle Schramm) and the medical-administrative apparatus in Sankt Goar (Maul and Knöpfel).
The events of October 1704 illustrate how the four families functioned together like a well-oiled machine:
Lehr: Formed the bloodline that laid the foundation of trust between young Dülcken and the local elite.
Schramm: Provided legal and spiritual protection as a related pastor in Weisel by performing the hasty marriage on October 13.
Maul: Provided essential medical assistance, refuge, and status as Hospitalmeister in Sankt Goar during the emergency baptism on October 14.
Knöpfel: Provided the administrative and financial foundation as Stiftskeller for the institutional network within which these care facilities operated.
Although little Johann Daniel died after a week and was buried quietly, the solidarity built during this period endured. The fact that Johannes Daniel Dülcken (born in 1706 and named after the child who died in 1704) married Susanne Maria Knöpfel (daughter of the Stiftskeller) nearly thirty years later — in 1732 — proves that the bonds between the Lehr, Schramm, Maul, and Knöpfel families remained strong across generations.
What began as an emergency where a newborn child was brought across the Rhine for medical help laid the foundation for the dynastic network that would later produce some of Europe's most famous harpsichord makers.

Heiratseintrag Johann Daniel Dülcken und Susanna Maria Knüpfelin transcriptie Dr. Johannes Burkardt
Compleet
17. [Decem]ber * Sindt H[er]r Johann Daniel Dülcken, Kauff- u[nd] Handels=mann,
H[errn] Pfarrers Dül=
ckens zu Winches=hausen (sic!) in der Graffschafft Berlenburg
Ehel[icher] Sohn, u[nd] J[ung]fer
Susanna Maria Knüpfelin, des weyland H[errn] Johann Conrad Knüpfels
gewesenen proviant=Com[m]issarii u[nd] Stiffts=Kellers allhie,
nachgelasene Ehel[iche]
Tochter, copuliret u[nd] den 23 t[en] augusti hui[us] anni zum
I stenmal p[ro]clamiret word[en].
* Darunter Eintrag mit blasserer Tinte, aber von gleicher Hand: „16. hui[us] de infra. N[ota] B[ene].“
Foundation Musick's Monument