

Matthäus Merian – Topographia Hassiae (1646)
Einleitung:
Um die Lebenswelt der Nachkommen von Pfarrer Henricus Diepel besser zu verstehen, müssen wir in das 16. und 17. Jahrhundert nach Haiger zurückkehren. Sein theologisches Erbe in der dortigen Stadtkirche setzte eine Kette religiöser und historischer Ereignisse in Gang. Während die Reformation im Jahr 1533 unter der gemäßigten Lehre Luthers begann, brachte der spätere Wechsel zum strengen Calvinismus um 1585 radikale Veränderungen. Dies führte sogar dazu, dass die farbenfrohen mittelalterlichen Fresken der Kirche unter einer dicken Kalkschicht verschwanden. In diesem Artikel tauchen wir in diese turbulente Übergangszeit ein, um zu untersuchen, wie dieser religiöse Wandel die alltägliche Lebenswelt der Familie Diepel für immer prägte.

Historischer Hintergrund:
Im Jahr 1533 führte Pfarrer Henricus Diepel die Reformation in der Haigerer Stadtkirche ein. Sein Sohn Johannes Diepel trat in seine Fußstapfen; 1561 als zweiter Pfarrer von Haiger eingesetzt, stieg er 1581 zum ersten Pfarrer auf. Um 1588 führte der neue reformierte Glaube dazu, dass die farbenprächtigen mittelalterlichen Fresken mit Putz überdeckt wurden. Obwohl die Putzschicht eigentlich dazu gedacht war, die Bilder zu verbergen, bot sie ihnen tatsächlich einen einzigartigen Schutz. Dies erwies sich während der nachfolgenden Katastrophen als entscheidend. Zwischen 1618 und 1648 wurde die Stadt vom Dreißigjährigen Krieg, von Hungersnöten und der Pest heimgesucht. Spanische Truppen verursachten 1623 einen Stadtbrand, dem am 8. Mai 1723 eine noch größere Katastrophe folgte. Letztere zerstörte fast die gesamte Stadt, kostete zwölf Einwohner sowie 600 Stück Vieh das Leben und beschädigte das Kirchendach. Dank der jahrhundertealten Schutzschicht überstanden die Fresken jedoch die Hitze.

Henricus Dipel 1604
Johannes Dipel 1618
Die Eintragung als „Johannes Diepelius Hegeranus“ erscheint in der offiziellen Matricula Facultatis Theologicae der Hohen Schule Herborn
Johannes Diepelius Hegeranus
Die Zwischengeneration und die Immatrikulation (1618):
Zwischen dem Stammvater und dem späteren Antwerpener Pfarrer nahm die Familie Diepel eine feste Stellung in der regionalen Kirchenlandschaft ein. Ein direkter Nachkomme – der auch unter dem latinisierten Herkunftsnamen Johannes Haigeranus verzeichnet ist – immatrikulierte sich im geschichtsträchtigen Jahr 1618 an der Akademie von Herborn (*Academia Nassauensis*). Seine Immatrikulation fiel mit dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) zusammen, einer Zeit, die die Region Nassau-Dillenburg schwer in Mitleidenschaft zog.
Kirchliche Laufbahn:
Nach dem Abschluss seiner theologischen Ausbildung in Herborn wurde Johannes Diepelius um 1624/1625 in das offizielle Predigerregister der Classis Nassau-Dillenburg aufgenommen. Damit trat er in die Fußstapfen seines Großvaters Henricus. Aus den regionalen Pfarrerbüchern geht hervor, dass er als Pfarrer und Seelsorger im Amt Haiger und den direkt umliegenden protestantischen Gemeinden aktiv war. Dank dieser Generation blieb der theologische Einfluss und die Bindung der Familie an die Stadtkirche in Haiger während der turbulenten ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ununterbrochen bestehen.


Daniel Meisner Sciographia Cosmica (1624 Häyer Naßov)





In dem Städtchen Haiger (Heyer), eine Stunde von Dillenburg gelegen, hat ein schwerer Brand gewütet, wodurch 250 Häuser, alle Stadttore, der Kirchturm usw. in gut einer Stunde in Schutt und Asche gelegt wurden. Hätten die Einwohner nicht ein Loch in die Friedhofsmauer gebrochen und wären dadurch geklettert, wären einige hundert Menschen jammervoll ums Leben gekommen.
DE BRAND van Haiger 8 Mei 1723

Dieweilen ein and anderer hießiger Stadt und Ampt Kirchen-Kinder nach Verlust der
Kirchen-Protocollen durch den entsetzlichen Brand 1723 den 8. Maii verlangt, dermahlen
Nachricht und Beweiß zu haben ihrer und der Ihrigen ehrlichen Geburt, obschon der
speciale Tag nicht mehr allemahlen zu wißen: So habe, waß wohl wißentlich, hierfolgendts
setzen wollen alß jetziger Pfarrer Johann Henrich Manger.
Met dank aan Sándor Krause en Ivo de Bruin

🇩🇪 Sterbebuch Haiger

Bild 7, d.d. 1723
Rodenbach. † Johann Philipp, H[errn] Johann Jacob Diepels, Gerichtschöff[en] und Försters, Söhnch[en], gestorb[en] d[en] 10. Jun[ii], alt 10 Jahr.

Rodenbach Kirche
Notunterkunft und die demografische Spitze in Rodenbach
Während die Innenstadt eine unbewohnbare Ruine war, fungierten die umliegenden, verschont gebliebenen Dörfer wie Rodenbach als primäre Zufluchtsorte für Hunderte plötzlich obdachlose Bürger. Diese akute Überbevölkerung und der unvermeidliche Druck auf die Lebensbedingungen hinterließen tiefe Spuren in den Statistiken der Pfarrei.
Obwohl die genauen medizinischen Todesursachen in den Registern fehlen, zeigt das Beerdigungsregister in den Wochen direkt nach dem Brand eine auffällige, scharfe Spitze bei der Kindersterblichkeit. Ein tragisches Symbol hierfür befindet sich auf Seite „Bild 7“: der Tod des 10-jährigen Johann Philipp am 10. Juni 1723. Er war der Sohn von Johann Jacob Diepels, der als Gerichtsschöffe und Förster für die Stadt Haiger von Rodenbach aus agierte.
Krisenmanagement und struktureller Wiederaufbau
Der Wiederaufbau der Region wurde von der landesherrlichen und kirchlichen Obrigkeit straff koordiniert. Fürst Christian von Nassau-Dillenburg (dessen Porträt im Rathaus von Herborn erhalten geblieben ist) öffnete unverzüglich die fürstlichen Kornspeicher und gewährte den Betroffenen eine jahrelange Steuerbefreiung. Zudem gab er große Mengen kostenloses Bauholz aus den umliegenden Wäldern frei – eine logistische Operation, bei der lokale Förster wie Diepels das ausführende Bindeglied bildeten.
Die Finanzierung der öffentlichen Infrastruktur, darunter die schnelle Instandsetzung der schwer beschädigten Stadtkirche im Dezember 1723, wurde durch groß angelegte, vom Konsistorium genehmigte Kirchenkollekten (Brandkollekten) im In- und Ausland ermöglicht.
Für die langfristige soziale und wirtschaftliche Nachsorge zeigte Fürstin Isabella Charlotte von Nassau-Dillenburg (von der ein prominentes Staatsporträt als Flora in den Königlichen Sammlungen in Den Haag erhalten ist) großes Engagement. Sie gründete 1735 die Isabellen-Stiftung. Diese Stiftung bot nicht nur direkte Armutsbekämpfung für Witwen und Waisen, sondern fungierte zudem als eine moderne Institution für Mikrokredite, mit denen Bürger zinslose Darlehen aufnehmen konnten, um sich ihre Existenz in Haiger und Rodenbach endgültig wieder aufzubauen.

ISABELLA CHARLOTTE prinses van Nassau-Dietz
Dochter van Hendrik Casimir II en Henriëtte Amalia van Anhalt-Dessau
Leeuwarden 22 januari 1692 – Dillenburg 18 september 1757
Trouwt Oranienstein 15 april 1725 Christiaan vorst van Nassau-Dillenburg 1688-1739

Bild 100, † 17. Nov. 1740, Jost Diepels, 75 Jahre alt, 45 Jahre verheiratet, daraus 4 Söhne und 2 Töchter, von denen jetzt noch die zwei Töchter und 1 Sohn am Leben sind. (Siehe Taufen in Antwerpen unten: der Sohn Johannes Diepelius und die 2 Töchter; A. C. Manderbachia geborene Diepelin & Anna Elisabetha Stichlin, geborene Diepelin)
1. Die Zeitlinie und die Familienzusammensetzung stimmen exakt überein
Vater Jost Diepels: Stirbt 1740 (75 Jahre alt, geboren ca. 1665). Heiratet um 1695.
Sohn Johannes Diepelius: Schreibt sich 1735 als 19-Jähriger in Leiden ein (Geburtsjahr 1716). Dies fügt sich perfekt in die Ehe von Jost ein.
Der überlebende Sohn: Jost hinterlässt 1740 nur noch einen lebenden Sohn. Johannes lebt zu diesem Zeitpunkt und ist damals 24 Jahre alt.
Es steht unumstößlich fest, dass Johannes seine Cousine ersten Grades geheiratet hat. Dies wird schwarz auf weiß durch die zwei Tanten bewiesen, die als Zeuginnen auftreten:
Tante 1: Geborene Diepelin (verheiratet innerhalb der Familie Manderbach).
Tante 2: Ebenfalls geborene Diepelin.
3. Der Kreis der Pfarrersfamilien
Dass ausgerechnet der Name Manderbach hier auftaucht, ist kein Zufall. Genau wie die Familie Diepel war Manderbach eine angesehene und einflussreiche Pfarrersfamilie aus der Region Haiger.
Johanna Elisabeth den 7ten Junii 1724

Heyger
Johann Claß Eychert und Anna Elisabeht, Ehel[eute], eine Tochter, den 7ten Junii 1724
gebohren und den 15ten dito getaufft. Tauff-Zeugen waren Jost Henrich, Andreas
Rudersdorffs ehel[icher] Sohn, und Anna Magdalena, Andreas Ströhmanns ehel[iche]
Tochter, ward genannt: Johanna Elisabeth.
Weil dieses Kind in Abwesenheit des weyl[and] Herrn Johan Henrich Mangers, gewesenen
ersten Predigers hieselbst, von deßen Herrn Sohn, ietzigen zweyten Prediger, getaufft, ist
solches einzuschreiben vergeßen, daher die Eltern mich Unterschriebenen gebeten, dieses
hieher zu setzen. Geschehen den 12ten Aug[usti] 1737 von
Jousseaulme
p[ro] t[empore] erster Prediger hieselbst
*Johann Henrich Mangar, prediger - hochfürstl[icher] Consistorial-Rath
Met dank aan Sándor Krause en Ivo de Bruin
I. Herkunft und frühe Laufbahn von Johannes Diepelius (bis 1742)
Geburt und Hintergrund: Johannes Diepelius wurde um 1716 in Haiger geboren, einer strategisch wichtigen Stadt innerhalb der protestantischen Grafschaft Nassau-Dillenburg. Er stammte direkt von einer einflussreichen Theologendynastie ab; sein Vorfahre Henricus Diepel war 1533 der allererste protestantische Pfarrer der dortigen Stadtkirche nach der Reformation.
Vorbildung in der Region (1728): Der Familientradition folgend wurde er bereits in jungen Jahren an der calvinistischen Hohen Schule in Herborn (Academia Nassauensis) eingeschrieben. Laut der offiziellen Matrikel (dem Studentenregister) wird er dort 1728 unter seinem lateinischen Herkunftsnamen Johannes Haigeranus geführt. Diese Institution diente als intellektuelle und theologische Wiege der Region Nassau.
Akademisches Studium in Leiden (1735): Um seine theologischen Studien zu vollenden, zog Diepelius in die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande. Am 14. September 1735 schrieb er sich im Alter von 19 Jahren offiziell als Theologiestudent an der prestigeträchtigen Universität Leiden ein (Album Studiosorum).
Proponent und Hilfsprediger (1738–1741): Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner akademischen Prüfungen in Leiden kehrte er in seine Geburtsregion Nassau zurück. Hier legte er seine kirchlichen Prüfungen vor der regionalen Classis ab und erlangte den formalen Status eines Candidatus Ministerii(Proponent), was ihm die Predigtbefugnis verlieh. In den folgenden Jahren leistete er unterstützende kirchliche Dienste und vertrat Pfarrer im Amt Haiger und den umliegenden Gemeinden. Während dieser frühen Praxisjahre agierte er innerhalb der etablierten theologischen und administrativen Netzwerke seiner eigenen Familie.

Die Eintragung als „Johannes Diepelius Hegeranus“ befindet sich in der offiziellen Matricula Facultatis Theologicae der Hohen Schule Herborn.

LEIDEN

ANTWERPEN
II. Berufung an die Antwerpener Kreuzgemeinde (1742)
Kirchlicher Kontext: In den ersten Monaten des Jahres 1742 erhielt Diepelius einen offiziellen Ruf aus der Republik, Pfarrer in den Südlichen Niederlanden zu werden. Er nahm die Berufung an die Protestantische Kreuzgemeinde „De Olijfberg“ (Der Ölberg) in Antwerpen an. Diese Stadt stand damals unter der strengen Herrschaft der katholischen österreichischen Habsburger, weshalb die öffentliche Ausübung des protestantischen Glaubens gesetzlich verboten war.
Rechtsstellung und Organisation: Die Gemeinschaft funktionierte notgedrungen im Untergrund als eine sogenannte „Kreuzgemeinde“. Die Gottesdienste durften keine äußeren Merkmale einer Kirche aufweisen und fanden in tiefster Geheimhaltung in wechselnden Privatzimmern oder verborgenen Hinterhäusern in der Antwerpener Innenstadt statt.
Größe der Gemeinde: Laut den erhaltenen Verwaltungsunterlagen und Berichten an die übergeordneten kirchlichen Organe im Norden fand Pfarrer Diepelius bei seinem Amtsantritt im Jahr 1742 eine äußerst marginalisierte Gemeinschaft vor. Der aktive Kern bestand aus lediglich sechs festen protestantischen Familien (darunter die prominente Familie Riemensnijder) mit insgesamt 26 bekennenden Mitgliedern, gelegentlich ergänzt durch durchreisende protestantische Kaufleute oder Reisende. Diepelius trug hier die volle spirituelle und administrative Verantwortung unter der ständigen Drohung, von den lokalen Behörden entdeckt zu werden.
ANTWERPEN – DER KONFLIKT und die Heirat von Pfarrer Diepelius mit seiner Cousine Johanne Elisabeth Eychert 1751
Das Jahr 1751 war von einer disziplinarischen Krise innerhalb des Presbyteriums um Pfarrer Diepelius geprägt. Der Geistliche hatte mit seiner Cousine und Haushälterin ein uneheliches Kind gezeugt. Obwohl das Kind nach der Geburt getauft wurde, hielt man dessen frühen Tod nachträglich geheim. Nach der Eskalation der Situation stellten die Deputierten den Pfarrer unter Zensur und legten ihm ein gestuftes Bußverfahren auf.
Die Durchsetzung dieses Verfahrens stieß auf interne Probleme. Das Presbyteriumsmitglied Riemensnijder war selbst moralisch kompromittiert und besaß wenig Autorität, weshalb der Älteste Johannes Daniel Dulcken die Zuchtmaßnahmen gemeinsam mit den Deputierten durchsetzen musste. Dulcken bat hierfür Pfarrer Anemaat aus dem Grenzdorf Ossendrecht um Unterstützung. Gemeinsam drängten sie auf eine Heirat und stimmten einer verkürzten Zensurfrist zu.
Während der Synode in Den Haag am 10. August 1751 bestritt Diepelius zunächst die Anschuldigungen, legte dann jedoch unter dem Ausdruck von Reue ein Geständnis ab. Die Zensur wurde aufrechterhalten, aber die Lage beruhigte sich weitgehend, als Dulcken und Pfarrer Anemaat das Paar am 22. August 1751 zur Ehe bewogen. Diese Hochzeit wurde prominent auf einer ganzen Seite im Kirchenbuch dokumentiert. Der eheliche Status und die spätere Geburt weiterer Kinder führten dazu, dass die Angelegenheit letztendlich gütlich beigelegt wurde.
EEN ONAANGENAAM MENSCH OP DEN OLIJFBERG.
*Dr J. B. du Buy
DE GESCHIEDENIS VAN DEN BRABANDSCHEN OLIJFBERG Uitgegeven onder auspiciën van de
VEREENIGING VOOR DE GESCHIEDENIS VAN HET BELGISCH PROTESTANTISME BRUSSEL - 1960
Johanna Elisabeth den 7ten Junii 1724

Heyger
Johann Claß Eychert und Anna Elisabeht, Ehel[eute], eine Tochter, den 7ten Junii 1724
gebohren und den 15ten dito getaufft. Tauff-Zeugen waren Jost Henrich, Andreas
Rudersdorffs ehel[icher] Sohn, und Anna Magdalena, Andreas Ströhmanns ehel[iche]
Tochter, ward genannt: Johanna Elisabeth.
Weil dieses Kind in Abwesenheit des weyl[and] Herrn Johan Henrich Mangers, gewesenen
ersten Predigers hieselbst, von deßen Herrn Sohn, ietzigen zweyten Prediger, getaufft, ist
solches einzuschreiben vergeßen, daher die Eltern mich Unterschriebenen gebeten, dieses
hieher zu setzen. Geschehen den 12ten Aug[usti] 1737 von
Jousseaulme
p[ro] t[empore] erster Prediger hieselbst
*Johann Henrich Mangar, prediger - hochfürstl[icher] Consistorial-Rath
Met dank aan Sándor Krause en Ivo de Bruin
Der Druck von Ältesten Dulcken und die Suspendierung
Als der Bauch seiner Cousine JOHANNA ELISABETH zu wachsen begann, leugnete Diepelius dies zunächst in aller Form. Wie Johannes Lodewijk Dulcken (der Sohn des berühmten Cembalobauers Johan Daniel Dulcken) in seinen Briefen schreibt:
„Sie müssen sich einmal vorstellen, wie beleidigend und schändlich dies für uns alle gewesen ist: Nach dem Tod seiner Frau verführte und schwängerte er ein junges Mädchen – seine eigene Cousine, die seiner pastorale Fürsorge anvertraut war. Er leugnete dies gegenüber meinem Vater nicht nur unter den heiligsten Eiden, sondern um seine Lüge glaubhaft zu machen, zwang er die Frau auch, kaum sechs oder sieben Tage nach der Entbindung in der Kirche zu erscheinen, um gesegnet zu werden. Dies geschah unter Gefahr für ihr eigenes Leben. Kurz darauf schickte er sie weg nach Holland.“
Die Gassenjungen in Antwerpen riefen den protestantischen Kirchgängern damals auf der Straße hinterher: „Euer geiler Pastor hat ein Kind gemacht!“
Der Älteste Johan Daniel Dulcken duldete diese Schande keineswegs, da sie das Fortbestehen der kleinen, geduldeten protestantischen Gemeinde im katholischen Antwerpen unmittelbar gefährdete. Er brachte die Angelegenheit vor die Deputierten (das kirchenleitende Aufsichtsorgan). Die Deputierten griffen hart ein und suspendierten Pfarrer Diepelius von seinem Amt. Erst als der Druck unerträglich wurde und Dulcken weiterhin Ordnung forderte, gab Diepelius nach und heiratete notgedrungen seine Cousine.
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COMPLETE

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1751. Den 23 Augústús in ondertrou opgenomen
Den Eerw: Heer Johannes Diepeliús
J: M: geboren te Heijger int Nassaú
Dillenbúrgse, bedienaar des godde=
lijken woords in de Krúisgemeente
te Antwerpen.
met
Júffw. Johanna Elizabet Eichartin
zijne Nigte J: D: ook aldaar
geboren, en woonagtig te Ant=
werpe voor het tegenwoordige.
Desen ondertroú is geschiet in te=
genwoordigheyt van den Heer
Ouderling Johan Daniel Dülken.
(Onderste gedeelte, de bevestiging van het huwelijk:)
ick ondergeschrevene predikant te pútte, getúige
by desen heden den 5 September in den Húwelijke
Staat bevestigt te hebben de Weleerw: Heer
Johannes Dipeliús J: M: geboren te Heijger
in 't Nassau Dillenbúrgse, Bedienaar des
Goddeleijken woords in de Krúisgemeente te
Antwerpen
Met
Júffroúw Johanna Elisabet Eeichartin j: D:
oock aldaar geboren en wonende te Antwerpen
Antwerpen Den 5 September 1751
Nicolaús janssen
predicant te Pútte
23 augustus 1751
In ondertrouw opgenomen:
De eerwaarde heer Johannes Diepelius, vrijgezel, geboren te Haiger in het graafschap Nassau-Dillenburg, predikant van de Kruisgemeente te Antwerpen,
met
juffrouw Johanna Elizabet Eichart, zijn nicht, ongehuwde echtgenote-in-spe, eveneens aldaar geboren en vooralsnog woonachtig te Antwerpen.
Deze ondertrouw heeft plaatsgevonden in aanwezigheid van de heer ouderling Johan Daniel Dülken.
(Bevestiging van het huwelijk onderaan:)
Ik, ondergetekende predikant te Putte, getuig bij dezen dat ik heden op 5 september in de echt heb verbonden: de weledele eerwaarde heer Johannes Diepelius, vrijgezel, geboren te Haiger in Nassau-Dillenburg, predikant van de Kruisgemeente te Antwerpen,
met
juffrouw Johanna Elisabet Reichart (Eichart), ongehuwd, eveneens aldaar geboren en wonende te Antwerpen.
Antwerpen, 5 september 1751
Nicolaus Janssen
Predikant te Putte
🇩🇪
1751. Den 23. August im Aufgebot aufgenommen:
Der hochehrwürdige Herr Johannes Diepelius, J: M: [Junggeselle], geboren in Haiger im Nassau-Dillenburgischen, Diener des göttlichen Wortes in der Kreuzgemeinde zu Antwerpen,
mit
Jungfer Johanna Elizabet Eichartin, seiner Cousine, J: D: [Jungfrau], ebenfalls ebendort geboren und gegenwärtig wohnhaft in Antwerpen.
Dieses Aufgebot erfolgte in Gegenwart des Herrn Ältesten Johan Daniel Dülken.
(Unterer Teil, die Eheschließung:)
Ich, der unterzeichnete Pfarrer zu Putte, bezeuge hiermit, am heutigen 5. September den hochehrwürdigen Herrn Johannes Dipelius, J: M:, geboren in Haiger im Nassau-Dillenburgischen, Diener des göttlichen Wortes in der Kreuzgemeinde zu Antwerpen,
mit
Jungfer Johanna Elisabet Eeichartin, J: D:, ebenfalls ebendort geboren und wohnhaft in Antwerpen, in den Stand der Ehe eingesetzt zu haben.
Antwerpen, den 5. September 1751
Nicolaús Janssen
Pfarrer zu Putte
🇩🇪
23. August 1751 – Aufgebot und Anmeldung zur Eheschließung:
Der ehrwürdige Herr Johannes Diepelius, ledig, geboren in Haiger in der Grafschaft Nassau-Dillenburg, Pfarrer der Kreuzgemeinde in Antwerpen,
mit
Fräulein Johanna Elizabet Eichart, seiner Cousine, ledig, ebenfalls dort geboren und vorerst wohnhaft in Antwerpen.
Diese Anmeldung zur Eheschließung fand in Anwesenheit des Herrn Ältesten Johan Daniel Dülken statt.
(Bestätigung der Eheschließung darunter:)
Ich, der Unterzeichnende, Pfarrer in Putte, bezeuge hiermit, dass ich am heutigen 5. September den wohlehrwürdigen Herrn Johannes Diepelius, ledig, geboren in Haiger in Nassau-Dillenburg, Pfarrer der Kreuzgemeinde in Antwerpen, im Stande der Ehe verbunden habe
mit
Fräulein Johanna Elisabet Eichart, ledig, ebenfalls dort geboren und wohnhaft in Antwerpen.
Antwerpen, 5. September 1751
Nicolaus Janssen
Pfarrer in Putte


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1. De Eerste Doop: Het kind van het schandaal (15 juni 1752)
1752. Den 15 Junij is Gedoopt het Soonje van Johannes Diepelius, en
Johanna Elisabeth Eichart huijs-vrouw, en genaamd Johannes Henricus.
Doopgetuijge zijn gewest d'Heer Eichart, mijner vrouwen Vader, en
d'Heer Jean Henricus Steen, Keijsl: Koopman van Herloo,
met de Juffrouw A. C. Manderbachia geboorne Diepelin. Maar
dit Soonje is gestorven den 6. Aug. 1752 om 7 uuren 's morgens.
De naam van de vader Eichart: De opa van het kind reist (of stuurt een volmacht) naar Antwerpen. Er staat letterlijk: "d'Heer Eichart, mijner vrouwen Vader". De vader van de bruid heette dus ook Eichart.
De Tante Dippel geïdentificeerd: De vrouwelijke getuige is "Juffrouw A. C. Manderbachia geboorne Diepelin". 'Diepelin' is de vrouwelijke vorm van Dippel! I Zij was getrouwd met een meneer Manderbach (gelatiniseerd tot Manderbachius).
Tragedie: Het kind stierf nog geen twee maanden later, op 6 augustus 1752.

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2. De Tweede Doop: (16 juli 1753)
1753. Den 16 Julij is gedoopt een dogterte van Johannes Diepelius
en zijner huijsvrouw, en genaamd Elizabetha (ge-
booren zijnde den 15 Julij 's ogents tusschen 6 en 7 uuren). Doopgetuijgen
gewest Heer Pijl, Ouderling van deese gemeente, uijt Middelburg
als Volmachtiger voor, en Anna Elisabetha Stichlin, geboorne Diepelin
en Anna Elisabetha Eichartin, voorneemlijck tot Heijger.

• NB. mort = → Nota Bene, mortua est (Let wel, overleden)
- A.no 21.mo Maii 1755. → Anno 21mo Maii 1755 (In het jaar 1755, op de 21e mei)
- v. matutino temp:re → vel matutino tempore (ofwel in de ochtendstond / 's morgens)
- inre loram → in re relatam (zoals gerapporteerd / meegedeeld)
- g ab domesticis → gegeven/gemeld door de huisgenoten
Het kindje dat op 26 juli 1753 werd gedoopt, is dus helaas nog geen twee jaar later (op 21 mei 1755) 's morgens overleden.

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3. De Derde Doop: (12 juni 1757)
1757. Den 12 Junij 1757 is Gedoopt het dogterje van Johannes diepelius,
en genaamt Johanna Martina: doopgetuijgen zijn geweest d'Heer
Heer Johannes Lodovicus Held en diezelve Huijsvrouwe Johanna Gledin,
respective predikant tot Niewvliet in Zeeland, en Marthina Boms,
diacon van deese gemeijnde; geboren omtrent 12 uuren des morgens heel vroegh
op den 10 hijer namens; pro memoria.
HAIGER - Trauregister - Taufregister - Beerdigungsregister
Mijn moeder ( Susanne Maria Knöpffel) heeft vaak met betraande oogen geklaagd hoe zij de dominee moest laten zoeken toen mijn vader op sterven lag. Toen hij uiteindelijk in een herberg buiten de stad werd gevonden, was hij door dronkenschap niet eens meer in staat om met mijn vader te bidden. Recent nog heeft hij zich in een herberg zó vreselijk bedronken dat hij zich tijdens het wildplassen zo schandelijk en onbeschaamd heeft gedragen, dat er katholieke buurtbewoners naar ons toe kwamen. Zij vroegen ons hem te waarschuwen en te zeggen dat hij zich in het vervolg moet inhouden en zich niet meer als een beest moet gedragen; anders zouden ze zijn geslachtsdeel eraf snijden, enzovoort.
Zijn levenswandel is in het algemeen zo schandalig dat hij het leven voor ons hier (voor zover dat nog mogelijk is) ondragelijk maakt. Er is hier werkelijk geen enkel gezin dat niet onder hem lijdt. Het gevolg hiervan is dat men hem niet langer waardig acht voor zijn ambt en de mensen wegblijven uit zijn diensten. De armen schieten hierdoor tekort en wij worden beroofd van het kostbare woord van God, omdat we van zo'n pastoor simpelweg niets moeten hebben. Hij staat daardoor voor lege stoelen en banken te preken, tenzij er eens vreemdelingen komen kijken.
Ik heb zelf twintig jaar in Holland gewoond en ben hier vorig jaar vanwege mijn zaken naartoe gekomen, met de bedoeling om hier uiteindelijk met mijn gezin te gaan wonen. Voor mijn werk gebruik ik knechten. Zij gingen, samen met mijn zoontje, altijd trouw naar de kerk. Maar de dominee vond het afgelopen donderdag — op Hemelvaartsdag — nodig om een van hen, Lodewijk Ruijs (een jongen uit een fatsoenlijke familie en van goed gedrag), openlijk tijdens de volle kerkdienst op een buitensporige manier te beledigen.
[Pagina 3]
Om de situatie goed te begrijpen, moet ik vooraf vertellen dat de dominee een dochter heeft van ongeveer 17 jaar. De genoemde Lodewijk Ruijs is een landgenoot van hem en kwam daardoor vaak bij hen over de vloer. Hierdoor kreeg hij contact met het meisje. Dat ging zelfs zo ver dat zij hem zes brieven heeft geschreven, waarin zij hem in de tederste bewoordingen en met dure eden trouw beloofde.
Toen deze Ruijs echter merkte dat haar vader hier fel op tegen was, heeft hij meteen bij het eerste verzoek de brieven aan de dominee overhandigd om ze te laten verbranden. Hij heeft er toen volledig afstand van genomen. Vindt u dat niet juist heel edelmoedig en dankenswaardig van hem?
Maar in plaats van dankbaarheid te tonen, wenkte de dominee die man [Lodewijk Ruijs] vlak voor de preek. Hij zei hardop: "Sta op, ga achteraan zitten!" Ongetwijfeld omdat zijn dochter het niet kon verdragen om hem te zien. Hierop antwoordde mijn knecht: "Waarom dat? Ben ik soms niet net zo eerlijk als de rest?" Waarop de dominee reageerde met: "Nee!" De knecht verliet daarop beschaamd en ontdaan de kerk, maar voegde de dominee nog toe: "Dan zal ik eens kijken wat mij te doen staat."
U zult wel begrijpen dat deze jongeman de zaak hier niet bij kan laten zitten zonder dat hij eerherstel en excuses krijgt. Daarom heb ik de vrijheid genomen om mij namens hem tot u te wenden, met het dringende en nederige verzoek om hem snel recht te doen. Zo hoeven we hier geen rechtszaak bij het stadhuis van te maken. Hij is hier anders namelijk niet van te weerhouden, want een goede naam is een mens het liefste bezit, direct na het leven zelf.
Ik vond het nu nog niet nodig om officiële, beëdigde getuigenverklaringen te verzamelen. Aan de ene kant om onze felle tegenstanders, de katholieken, geen reden te geven om ons uit te lachen en zich te verkneukelen,
(zie ommezijde)
[Pagina 4]
en aan de andere kant omdat ik niet geloof dat de dominee de brutaliteit zal hebben om te ontkennen wat in het openbaar is gebeurd.
In de verwachting dat u snel orde op zaken zult stellen in deze kwestie, heb ik de eer te verblijven met verschuldigde eerbied,
Weleerwaarde heren,
Uw zeer nederige dienaar,
J. L. Dülcken
Antwerpen, 16 mei 1774.
[Brief von J. L. Dülcken – Antwerpen, 16. Mai 1774]
Meine Mutter (Susanne Maria Knöpffel) hat oft mit vertränkten Augen beklagt, wie sie nach dem Pfarrer suchen lassen musste, als mein Vater im Sterben lag. Als er schließlich in einer Herberge außerhalb der Stadt gefunden wurde, war er vor Trunkenheit nicht einmal mehr imstande, mit meinem Vater zu beten. Erst kürzlich hat er sich in einer Herberge so schrecklich betrunken, dass er sich beim Wildpinkeln so schändlich und unverschämt verhielt, dass katholische Anwohner zu uns kamen. Sie baten uns, ihn zu warnen und ihm zu sagen, er solle sich künftig zügeln und sich nicht mehr wie ein Vieh aufführen; andernfalls würden sie ihm sein Glied abschneiden und so weiter.
Sein Lebenswandel ist im Allgemeinen so anstößig, dass er uns das Leben hier (soweit das überhaupt noch möglich ist) unerträglich macht. Es gibt hier wirklich keine einzige Familie, die nicht unter ihm leidet. Die Folge davon ist, dass man ihn seines Amtes nicht länger für würdig erachtet und die Menschen seinen Gottesdiensten fernbleiben. Dadurch kommen die Armen zu kurz, und wir werden des kostbaren Wortes Gottes beraubt, weil wir von einem solchen Pastor schlichtweg nichts wissen wollen. Er predigt daher vor leeren Stühlen und Bänken, es sei denn, es kommen mal Fremde vorbei.
Ich selbst habe zwanzig Jahre in Holland gewohnt und bin letztes Jahr wegen meiner Geschäfte hierhergekommen, in der Absicht, mich schließlich mit meiner Familie hier niederzulassen. Für meine Arbeit beschäftige ich Knechte. Sie gingen, zusammen mit meinem kleinen Sohn, immer treu in die Kirche. Aber der Pfarrer hielt es am vergangenen Donnerstag — am Himmelfahrtstag — für nötig, einen von ihnen, Lodewijk Ruijs (einen Jungen aus anständiger Familie und von gutem Betragen), mitten im vollen Gottesdienst auf ungeheuerliche Weise öffentlich zu beleidigen.
[Seite 3]
Um die Situation recht zu verstehen, muss ich vorausschicken, dass der Pfarrer eine Tochter von etwa 17 Jahren hat. Der besagte Lodewijk Ruijs ist ein Landsmann von ihm und ging daher oft bei ihnen ein und aus. Dadurch kam er mit dem Mädchen in Kontakt. Das ging sogar so weit, dass sie ihm sechs Briefe schrieb, in denen sie ihm in zärtlichsten Worten und unter teuren Eiden die Treue versprach.
Als dieser Ruijs jedoch merkte, dass ihr Vater strikt dagegen war, hat er die Briefe auf die erste Aufforderung hin dem Pfarrer ausgehändigt, damit dieser sie verbrenne. Er hat sich daraufhin vollständig von ihr distanziert. Finden Sie das nicht gerade sehr edelmütig und dankenswert von ihm?
Aber anstatt Dankbarkeit zu zeigen, winkte der Pfarrer diesen Mann [Lodewijk Ruijs] kurz vor der Predigt zu sich. Er sagte lautstark: „Steh auf, setz dich nach hinten!“ Zweifellos, weil seine Tochter es nicht ertragen konnte, ihn zu sehen. Hierauf antwortete mein Knecht: „Warum das? Bin ich etwa nicht genauso ehrlich wie die Übrigen?“ Worauf der Pfarrer erwiderte: „Nein!“ Der Knecht verließ daraufhin beschämt und fassungslos die Kirche, rief dem Pfarrer jedoch noch zu: „Dann werde ich ja sehen, was ich zu tun habe.“
Sie werden wohl verstehen, dass dieser junge Mann die Sache nicht auf sich beruhen lassen kann, ohne dass er Genugtuung und eine Entschuldigung erhält. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, mich in seinem Namen an Sie zu wenden, mit der dringenden und demütigen Bitte, ihm rasch Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. So müssen wir hieraus keinen Rechtsstreit auf dem Rathaus machen. Davon ist er sonst nämlich nicht abzuhalten, denn ein guter Name ist dem Menschen das liebste Gut, direkt nach dem Leben selbst.
Ich hielt es jetzt noch nicht für nötig, offizielle, beeidete Zeugenaussagen zu sammeln. Einerseits, um unseren erbitterten Gegnern, den Katholiken, keinen Grund zu geben, uns auszulachen und sich zu hämisch zu freuen,
(siehe Rückseite)
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und andererseits, weil ich nicht glaube, dass der Pfarrer die Unverschämtheit besitzen wird, das zu leugnen, was in aller Öffentlichkeit geschehen ist.
In der Erwartung, dass Sie in dieser Angelegenheit rasch für Ordnung sorgen werden, habe ich die Ehre zu verbleiben mit schuldiger Ehrfurcht,
Hochehrwürdige Herren,
Ihr sehr demütiger Diener,
J. L. Dülcken
Antwerpen, 16. Mai 1774.
Johannes Diepelius Hegeranus
Brief 4 September 1754
Brief 8 Maart 1775
Foundation Musick's Monument
